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Nachrichtenarchiv Rennrudern

 

Deutsche Jugendmeisterschaften München 2017: 2x Gold, 1x Silber, 1x Bronze für den RaB

Veröffentlicht von Helmut Janus (hja) am 02.07.2017
Nachrichtenarchiv Rennrudern >> 2017


Bericht von Thomas Wichelhaus, Fotos: meinruderbild.de
 

Tassilo von Müller:
Tassilo war im Einer der Junioren A und im Doppelvierer am Start. Im schwer umkämpften Einer-Feld mit 35 gemeldeten Booten war es keine leichte Aufgabe für Tassilo sich durchzusetzen. Doch souveräne Siege im Vorlauf und Halbfinale waren die Eintrittskarte in das Finale A. Der mit Europameister Moritz Wolf hochkarätig besetzte Finallauf war das packende Finale, was alle erwartet hatten. Gleich drei Einer waren mit einer beeindruckenden Startphase vor die Favoriten Moritz Wolf und Tassilo geprescht. Beide konnten allerdings ihre Klasse ausspielen und waren bis zur 1500m Marke in Führung gegangen.
Bis zu diesem Zeitpunkt war das Einer-Feld auch noch dicht zusammen, aber die beiden lieferten sich einen heißen Fight bis zur Ziellinie, den Moritz für sich entschied. Tassilo gewann mit 1,5 Sekunden Rückstand die hoch verdiente Silbermedaille. Dies war mit Sicherheit Tassilos stärkstes Rennen in dieser Saison und zeigt, wie hart es war diese Medaille zu erringen.

Am späten Nachmittag folgte dann Tassilos Doppelvierer. Mit fast derselben Mannschaft, mit der er auch schon auf den Europameisterschaften die Silbermedaille gewinnen konnte, war er auch in München am Start. Schon früh konnte sich der Vierer um Tassilo in Führung schieben und eine Bootslänge Vorsprung erarbeiten. Doch das hochkarätige Vierer-Feld bot keinen Raum für Verschnaufpausen, denn bis zur Ziellinie blieb es ein enges Rennen und Tassilos Vierer hatte mächtig gegen die anderen Boote zu kämpfen. Am Ende blieb es bei der guten Länge Vorsprung und Tassilo durfte seinen dritten Deutschen Meistertitel bejubeln. Herzlichen Glückwunsch!

Für Tassilo geht diese Saison allerdings noch etwas weiter. In Berlin wartet nun auf ihn die Mannschaftsbildung und das Trainingslager für den deutschen Junior Doppelvierer, mit dem er dann auf der Junioren WM in Trakai hoffentlich erfolgreich an den Start gehen wird.


Niklas Husch:

Schon auf den Regatten Hamburg und Köln konnte der Essener leichte Doppelvierer mit Niklas Husch, Paul Wilkening (KRG), Jan Philipps (KRG), Yannik Sohns (Steele) und Steuerfrau Magda Müller (KRG) sein Potenzial zeigen und war auf beiden Regatten das schnellste Boot. So war es auch der Doppelvierer, für den die Klein- und Mittelboote aufgegeben wurden, sodass man diesen hart umkämpften Meistertitel wirklich erringen konnte.
 
Schon der Vorlauf, als auch das Halbfinale waren packende Rennen, allerdings konnte sich Niklas mit seiner Mannschaft jeweils auf den ersten Platz vorschieben, und somit souverän in das Finale einziehen. Auch dieser Finallauf hatte es in sich und unserer Mannschaft blieb nur die Flucht nach vorne. Über die kurze Distanz gelang es ihnen nach 1000m mit einer Länge vorne zu sein. Danach sah man aber, dass dieser Kraftakt mächtig Körner gekostet hatte und die anderen Boote kamen näher. Heilfroh waren alle Beteiligten als klar war, dass die Führung bis zur Ziellinie gereicht hatte und der Meistertitel perfekt war. Ein wahnsinnig spannendes Rennen und ein überragender Erfolg! Herzlichen Glückwunsch!
 

Pauline Lindemann:
Zum dritten Mal in Folge war Pauline Lindemann im leichten Einer bei der Meisterschaft am Start. In den letzten beiden Jahren war sie jeweils auf dem besten Wege eine Medaille zu erringen, scheiterte allerdings beide Male. So war es auch nach dieser äußerst konstanten und starken Saison ein sehr besonderes Gefühl für die leichte A-Juniorin an den Start zu gehen.
Trotz aller Nervosität und Angst gelang der Start in den Wettkampf und nach Vorlauf-, sowie Halbfinalsieg war auch bei ihr der Einzug in das Finale perfekt. Hier traf sie auf altbekannte Gegner und auch das Ergebnis dieses Finals war keineswegs im Vorhinein abzusehen. Denn fast jede Athletin konnte in der zurückliegenden Saison die anderen schon einmal hinter sich lassen.
 
Pauline war allerdings an diesem Tag in Top-Form und ihr gelang es, genauso wie Tassilo, zum Saisonhöhepunkt ihr perfektes Rennen zu fahren. Startschnell wie immer konnte sich Pauline in Führung schieben und dominierte gemeinsam mit Ihrer Konkurrentin aus Neuss das Rennen. Die ehemalige Schwergewichtsruderin aus Neuss war es dann, die ungefähr auf Streckenhälfte die Führung übernahm und sich eine Länge von Pauline absetzten konnte. Pauline ging in zweiter Position auf die letzten 500 Meter, doch sie wusste, dass sie den Endspurt der Lahnsteiner Ruderin fürchten musste. Und wie erwartet kam dieser fulminant. Pauline kämpfte und setzte wirklich alles dagegen, doch musste sie sich im Ziel mit einer halben Bootslänge Rückstand begnügen. Doch Paulines Lachen bei der Siegerehrung zeigte, wie froh sie war, endlich ihre wohl verdiente Medaille in dieser harten Konkurrenz gewonnen zu haben. Herzlichen Glückwunsch!
 
Gemeinsam mit dem siegreichen Doppelzweier aus Berlin und Maja Gunz aus Düsseldorf war Pauline auch noch im leichten Doppelvierer am Start. Das Bahnverteilungsrennen konnten sie souverän gewinnen, und so machte sich die Mannschaft große Hoffnungen für das Finale. Doch ausgerechnet in diesem lief für unseren RaB wirklich alles schief. So konnte die Mannschaft nie ihren Rhythmus finden und fuhr lange über wilden Kampf auf dem zweiten Platz. Leider kamen sie nicht mit den Wellen zurecht und waren im Endspurt nicht in der Lage die Gegner auf Abstand zu halten. Mit 4 hundertstel Sekunden wurden sie noch auf den vierten Platz zurückgeworfen. Schade, da war sicherlich mehr drin.

Paul Idzko:
Im leichten Einer war Paul am Start. Auch hier waren es insgesamt 33 Meldungen, ein furchtbar großes Feld. Und so musste sich Paul in harten Rennen über Vorlauf und Hoffnungslauf in das Halbfinale der ersten 18 kämpfen. Und in diesem Halbfinale wuchs Paul schier über sich hinaus. Die Ausgangslage war denkbar schwierig: Platz 1 & 2 bedeuteten A-Finale, Platz 3 & 4 B-Finale und die letzten beiden Plätze hätten das Aus für unseren Sportler bedeutet. Von den Vorleistungen her war Pauls Aufgabe um den 3ten oder 4ten Platz zu kämpfen, doch auch ein knappes Ausscheiden war sicherlich möglich.
Nach 250m war Paul, der immer eher verhalten in seine Rennen startet, auf dem letzten Platz. Ab diesem Zeitpunkt war es unglaublich, mit welchem Einsatz Paul dieses Halbfinale bestritt. Schlag für Schlag konnte er sich an der Konkurrenz vorbei schieben und lag nach 1000 Metern schon auf dem vierten Platz. Doch auch das genügte ihm noch nicht. Bis zur 1500m Marke war er bis auf den zweiten Platz vorgefahren und war drauf und dran den Führenden anzugreifen. Doch auch seine Konkurrenz schlief nicht, sondern fuhr mit, sodass die letzten 500 Meter ein heftiger Fight um die Finalplätze wurde. Das Endresultat war ein totes Rennen. Paul war mit einem weiteren Ruderer zeitgleich auf dem zweiten Platz ins Ziel gekommen. Wahnsinn! Dies bedeutete dann ein Finale mit sieben Booten und Paul war dabei.
Leider gelang es Paul am nächsten Tag nicht mehr diese Wahnsinnsleistung zu wiederholen, und musste sich im Finale mit dem siebten Platz begnügen, doch den hatte er sich in seinem ersten Junior-A Jahr redlich verdient. Ein Super Erfolg!


Elena von Müller & Antonia Galland:

Elena war es, die den vierten Einer des RaB in das Finale A manövrieren konnte. Der zweite Platz im Vorlauf war ihre Eintrittskarte für das Halbfinale und mit einem dritten Platz konnte sie Ihren Startplatz unter den ersten 6 B-Juniorinnen perfekt machen. Dass sie es in diesem großen Finale schwer haben würde, war klar, doch sie behauptete sich gut und beendete die Regatta auf einem guten 6ten Platz im Einer.
 
Gemeinsam mit Antonia Galland, Paula Burbott (KRG), Lena Siekerkotte (KRG) und Steuerfrau Emilia Gallinat (Steele) war sie auch noch im Doppelvierer der B-Juniorinnen am Start. Der Start in die Regatta war verheißungsvoll. So bedeutete der zweite Platz im Vorlauf die direkte Qualifikation für das Halbfinale, doch konnte hier die Mannschaft kein gutes Rennen abliefern und musste sich mit dem B-Finale begnügen. Auch im B-Finale konnte der Vierer seine Leistung nicht ganz abrufen und schloss dort leider nur auf dem vierten Platz ab. Für Antonia bleibt der Trost, dass sie noch in ihrem ersten Junior B Jahr ist und ansonsten eine tolle Saison fahren konnte.


Nicolas Vogeler:

Zusammen mit Elias Wendland (ETUF) war Nici im leichten Junior B Doppelzweier und zusätzlich mit Remo Häufken (Steele), Raul Wolf (KRG) und Steuermann Cedric Fasswald (KRG) im zweiten leichten Junior B Doppelvierer des ERRV unterwegs. In beiden Bootsklassen konnte Nicolas als Schlagmann tolle Leistungen zeigen und schaffte zwei Mal den Einzug ins B-Finale. Im Doppelvierer gelang ihnen im Endeffekt der 8te Platz und Nicolas konnte wirklich zufrieden sein mit seinen starken Rennen.


Christina Hömberg:

Im Zweier ohne der A-Juniorinnen kam Christina leider nicht über den Hoffnungslauf heraus. Gemeinsam mit ihrer Partnerin Cynthia Schmitz (Oberhausen) wurde sie im Verlauf der Saison immer wieder durch Krankheiten und Verletzungen zurückgeworfen. Für die Meisterschaften mussten zwei Wochen Training im Zweier genügen, und so konnte man mit den gezeigten Leistungen zufrieden sein. In einem engagierten Rennen um die Finalplätze konnten sich die Beiden leider nicht durchsetzen.


Lilith Lensing:

In ihrem ersten Jahr als B-Juniorin wagte Lilith den Start im Einer bei den leichten B-Juniorinnen. 23 weitere Konkurrentinnen hatten gemeldet. Allerdings waren gleich 20 im älteren Jahrgang daheim, sodass es klar war, dass Lilith einen schweren Wettkampf vor sich hatte. Genauso war es auch, und für Lilith war der Hoffnungslauf ein Kampf um den Verbleib im Wettbewerb. Ganz knapp war es dann leider nur der vierte Platz für Lilith und so hatte sie keinen Platz im Halbfinale. Allerdings war Liliths Zeit die schnellste aller ausgeschiedenen, sodass ein gefühlter 13ter Platz bleibt. Für Ihr erstes Jahr war es ein wirklich starker Einstieg in das Meisterschaftsrudern.
 
 

Zuletzt geändert am: 02.07.2017 um 14:01

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