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Nachrichtenarchiv Mastersrudern

 

Langstreckenregatta in Bernkastel-Kues - Massiver Auftritt der RaB-Masters

Veröffentlicht von Helmut Janus (hja) am 05.10.2018
Nachrichtenarchiv Mastersrudern >> 2018

Bericht: Stephan von Petersdorff

Am letzten September-Wochenende stellten sich nicht nur Jung, sondern auch Alt des RaB in vielen Rennen der Konkurrenz. Bei weitem nicht so siegreich wie die Kinder und ihre Betreuer in Mülheim, aber mit - immerhin - zwei in Renngemeinschaften errungenen ersten Plätzen und einer Zweitplatzierung in der Vereinswertung der 4x+Gig kehrten die Ruderinnen und Ruderer der Masters-Klasse (Jahrgänge ab 1991) von der 69. Langstreckeregatta "Grüner Moselpokal" in Bernkastel-Kues zurück. Dort werden 4km mit einer Wende gerudert.

Gleich zu Anfang gelang unserem ältesten Rennruderer Klaus Schellbach (Jahrgang 1940) in einer Renngemeinschaft mit Hamm, Höchst, ETuF Essen, Essen Werdener RC und Rheine - man muss schon sagen: mal wieder! - der Sieg im MM8+ I (Durchschnittsalter 75 Jahre; wohlgemerkt: im Rennboot). Nahezu eine Minute war diese Crew schneller als der nächstplatzierte Achter. In derselben Bootsgattung Altersklasse F (Durchschnitt 60 Jahre) musste dagegen der mit zwei Ruderern aus Minden und Honnef ergänzte RaB-Achter um Schlagmann Jürgen Böning mit Platz 2 vorlieb nehmen. Knappe 6 sec fehlten zum angestrebten Sieg.

Eine feste Bank waren einmal mehr Maga Prevenius und Annette Bauer, die gemeinsam mit zwei Ruderinnen aus Bückeburg und Mülheim und ihrer Steuerfrau vom Bremer RC Hansa recht souverän die Konkurrenz im MW4x+Gig E (Durchschnitt 60) beherrschten und einem als stark eingeschätzten Boot aus Breda/Niederlanden mit 12sec Vorsprung  den zweiten Platz zuwiesen.

Mit diesem Sieg legten die beiden RaB-Ruderinnen zugleich den Grundstein für etwas, worauf der RaB an diesem Tag besonders stolz sein konnte: den zweiten Platz in der 4x+Gig-Wertung der besten Leistungen aller 127 teilnehmenden Vereine aus 5 Nationen Mit guten bis zufrieden stellenden Platzierungen errudert in 11 Rennen allein dieser Bootsklasse. Trotz einer - im eigentlichen Wortsinn - minutiös von Andreas "Fisch" Fischer geplanten Logistik bei der Übergabe der Boote und dem Wechsel unserer Steuerleute Dodo Huth, Patrick Rottländer und Neu-Mitglied Sven Breidenbach, konnte dieser Massenstart mit dem Bootspark des RaB allein nicht bewältigt werden. So war man froh, auch uns die benachbarte RR Mark noch ein weiteres Boot zur Verfügung gestellt hatte. Dieser zweite Platz in der Vereinswertung, dotiert mit € 300, ist das Ergebnis einer nun schon seit mehreren Jahren von engagierten Vereinsmitgliedern (immer dieselben) geleisteten Arbeit im Bereich des Erwachsenenruderns, denen an dieser Stelle einmal mehr ein ganz grosser Dank auszusprechen ist. Es waren nämlich nicht nur die schon seit der Jugend regattaerfahrenen Ruderer/innen, sondern auch viele Späteinsteiger wie bspw. Katrin Schäfer, Mutter unseres Stadtachter-Meister und Jugendbetreuers Luca und von WM-Teilnehmerin (U23) Larissa, an diesem gemeinsamen Erfolg beteiligt.

Unser Frauenachter MW 8+ D (Durchschnitt 50), der im vergangenen Jahr so beeindruckend gesiegt hatte, konnte unsere Hoffnungen diesmal nicht ganz erfüllen. Mit der im MW4x+GigE erfolgreichen Ruderin aus Bückeburg und einer krankheitsbedingt noch auf dem Regattaplatz angeheuerten weiteren Ersatzruderin reichte es - wenn auch nur mit einem Rückstand von nicht mehr als 10 sec zum Siegerboot - lediglich zu Platz 3. Für manche Ruderin an Bord war es bereits das dritte Rennen an diesem Tag. Da ist der Achter dann wohl dem Einsatz in der Vierer-Wertung zum Opfer gefallen.

Ein zweiter - und damit letzter - Rang im MM4+Gig F (Durchschnitt 60) ist insofern eine Randnotiz wert, als er mit Wolf Schulz vom RV Bochum als Ersatzmann errudert wurde. Nach einem gemeinsam für das Burggymnasium bestrittenen Finale bei JtfO 1971 in Berlin hatte der Autor diesen Kameraden komplett aus den Augen verloren. Nun stand man sich zum ersten Mal wieder gegenüber und machte in einem Ruderrennen erst einmal damit weiter, womit man vor knapp 50 Jahren aufgehört hatte. Die gegenseitigen Lebensberichte mussten bis nach dem Rennen verschoben werden.

Ein grösserer Teil der RaB-Crew war bestens in einem nahe des Regattaplatzes gelegenen Haus untergebracht, das Birgit Rottländer früh- und, zumindest in diesem Jahr, noch rechtzeitig reservieren konnte. Dort liess man das herbstsonnige Wochenende an der Mosel bereits am Freitag mit selbstgemachten Salaten, allerlei Grillzeug und einem ersten Gläschen Wein fröhlich beginnen. Und von dort ging es dann am Sonntag in 3 Vierern auch noch auf die schon traditionelle kleine Wanderfahrt moselaufwärts, mit einer Einkehr im Weinort Brauneberg. 

Dank sei am Ende den Rottländers, die den grossen und voll bepackten Bootshänger am Sonntag sicher zum Bootshaus zurückgebracht haben, und deshalb erst später zuhause waren als wir anderen.

Zuletzt geändert am: 05.10.2018 um 14:49

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