Herausragende Leistungen des RaB beim Indoor Cup 2026 in Kettwig!

| Rennrudern

Am 01.02.26 nahm der RaB mit einer großen Delegation am 30. NWRV Indoor Cup teil. Zum ersten Mal in der Geschichte des Wettkampfs wurde dieser nicht auf Ergometern der Marke Concept 2, sondern auf dynamischen Ergos der Marke RP3 ausgefahren. Das unsere Sportler auch auf jenen ihre Leistung zeigen können, stellten sie eindrucksvoll unter Beweis.

Kinder

Zu den frühesten Rennen des Indoor Cups zählten die Wettbewerbe der Kinder über 1.000 Meter. Den Auftakt machten die 13-jährigen Mädchen: In einem packenden Rennen erreichte Juna Müller einen starken siebten Platz, während Hedda Böning mit deutlichem Abstand den ersten Sieg des Tages für den RaB einfuhr. Es folgte das Rennen der 14-jährigen Mädchen, in dem Johanna Plewa, Valentina Pahde und Karolina Schröer die Plätze sechs, sieben und acht belegten. Im selben Rennen dominierte Merrit Vogel von Beginn an und gewann souverän mit 15(!) Sekunden Vorsprung.

Trotz geringer Erfahrung auf den neuen Ergometern hatte das Trainerteam dem Wunsch der jungen Sportler, auch 12-Jährige an den Start gehen zu lassen, nachgegeben - eine Entscheidung, die sich auszahlte. Ben Niedergethmann belegte in einem starken Rennen den fünften Platz. Julian Behnke und Paul Holtermann lieferten sich einen spannenden Kampf um Gold und Silber, den Paul knapp für sich entscheiden konnte.Die 14-jährigen Jungen stellten sich einem stark besetzten Feld: Andrei Teodor fuhr auf den 19. Platz, Justus Ritter wurde 16. und Hannes Brahtz erreichte Rang 15. Besonders hervorzuheben ist, dass Justus Ritter eigentlich im Leichtgewicht startet und dort den dritten Platz erreicht hätte.Im selben Rennen arbeitete sich Konstantin Kemp bis auf den zwölften Platz vor, während Andrei Havrylets dank eines starken Endspurts einen hervorragenden siebten Platz erzielte.

Nach einer kurzen Pause stand das letzte Kinder-Rennen des Tages an - der Mixed-Vierer. Der RaB schickte zwei Vierer ins Rennen: Das erste Team mit Hedda Böning, Merrit Vogel, Andrii Havrylets und Konstantin Kemp sowie ein zweites mit Johanna Plewa, Valentina Pahde, Hannes Brahtz und Justus Fischer. Gegen zwei weitere Vierer aus Kettwig bestätigten beide Staffeln ihre starken Einzelleistungen vom Vormittag: Das zweite Team gewann Bronze, während der erste Vierer ganz nach oben auf das Treppchen kletterte und sich die Goldmedaille sicherte.

Junioren

Krankheitsbedingt war es leider vielen unserer Junioren nicht vergönnt, dieses Jahr ihr Können bei diesem Wettkampf unter Beweis zu stellen, doch auch das leicht dezimierte Team erreichte gute Platzierungen.Den Anfang machten die B Junioren, nun auf der 1500 Meter Strecke. Julia Döppner konnte hier in einem Starken Rennen den fünften Platz belegen und somit bei ihrem ersten Junioren Wettkampf auf sich aufmerksam machen.

Im zweiten B Jahr befinden sich momentan Franzi Henk und Jule Breuer, die beiden Leichtgewichts B Juniorinnen unseres Vereins. Mit der klaren Absicht einen der vorderen Plätze zu erreichen, fuhr Franzi ein beherztes Rennen und gewann Silber. Jule Breuer erreichte ihre persönlichen Ziele und fuhr auf den fünften Rang.Anschließend fuhren die schweren B Junioren ihren Lauf aus. Jakob Fistera fuhr auf den 13., Timo Schwabe auf den elften Platz in einem starken Feld. Max Rosenbaum belegte nach einem von Krankheiten geprägten Winter einen starken fünften Platz.

Nun folgten die A-Junioren, die 2000 Meter zu bezwingen hatten. Sophia Reinecke legte bei den schweren A Juniorinnen den schnellsten Start hin, ließ nichts anbrennen und behielt die Führung in einem hervorragenden Rennen. Auf sie folgte die leichte Caroline Köhler, ebenfalls bei den A-Junioren. Nach zwei starken Jahren im B-Junioren Bereich war auch hier der Anspruch gegeben, sich mit Edelmetall zu belohnen. Schlussendlich wurde es Bronze und somit der dritte Platz.

Den Abschluss der Einzelrennen bildeten die Schweren B Junioren Leo Brüggemann und Robert ter Haar. In einem Rennen, dass traditionell durch Klasse besticht, erreichten sie den achten und den elften Platz. Zu guter Letzt schickte der RaB zwei Mix Vierer an den Start. Die zu befahrende 500 Meter Strecke zeichnet sich durch knappe Ergebnisse und schnelle Rennen aus. Der Vierer um Caroline Köhler, Franzi Henk, Jakob Fistera und Leo Brüggemann sicherte sich einen guten vierten Platz. Der andere Vierer, mit Julia Döppner, Sophia Reinecke, Daniel Niedergethmann und Max Rosenbaum fuhr, dank eines schnellen Endspurts, die letzte Silbermedaille des Tages für den RaB ein.

Masters

Dreimal Platz 1, einmal Platz 2 – starke Teamleistung des RaB.

Mit drei ersten Plätzen und einem starken zweiten Platz bei den 1. German RP3 Open hat die Montags-Crew eindrucksvoll gezeigt, was durch intensive Vorbereitung und echten Teamgeist möglich ist. Die Athletinnen und Athleten überzeugten nicht nur mit Leistung, sondern auch mit Zusammenhalt und starker Unterstützung durch die Trainingsgruppe – auf und neben den Ergos. Ein Ergebnis, das den gemeinsamen Trainingsfleiß belohnt und Lust auf die kommenden Herausforderungen macht.

Wer die Regatta den ganzen Tag mitverfolgte und auch im Blick auf die Vereinswertung mal die Ohren spitzte, dem wird aufgefallen sein, dass nur wenige Vereine sich so beweisen konnten wie der RaB. Nach dem letzten Rennen vergingen die letzten Siegerehrungen und spannende Minuten, war doch der Preis in diesem Jahr mit einem RP3 Ergometer dotiert. Als der erste Platz verkündet wurde, brandete Jubel auf und Thomas Wichelhaus konnte stellvertretend für unsere starke Trainingsgruppe den Preis entgegennehmen. Somit neigte sich ein erfolgreicher Tag dem Ende zu. Ein abschließender Dank gilt dem Trainerteam und den Sportlern, die alle zu einem reibungslosen Verlauf beitrugen.


Bericht: Finn Ermlich
Fotos: meinruderbild.de

 

 

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Valentina Pahde, Justus Ritter, Hannes Brahtz, Johanna Plewa
Paul Holtermann, Ben Niedergethmann
Julia Döppner, Daniel Niedergethmann, Sophia Reinecke
Merrit Vogel, Johanna Plewa
Juna Müller, Hedda Böning
Coach Dunja Apfel-Cegielny, Annette Tissen-Schulte
Coach Olaf Götz, Marc-Olaf Geß
Janet Brahtz, Daniela Vogel
Thomas Wichelhaus