Osterlager der Kinder 2026

| Kinderrudern

Vom 28. bis zum 31. April fand das traditionelle Osterlager der Kindergruppe wieder am Verein statt. Für 24 Kinder standen vier Tage voller Sport, Spiel und Spaß auf dem Programm.

Die Trainer Leonie, Lotta, Marie, Finn und Jakob leiteten das Lager und machten es zu einem tollen Erlebnis für uns alle. Wir ruderten, spielten Gruppenspiele, veranstalteten eine Ostereierjagd, übernachteten am Verein und hatten jede Menge Spaß – hier ein ausführlicher Bericht:

SAMSTAG

Am Samstag kamen wir bei regnerischem Wetter am Verein an. Da es durch den starken Regen nicht möglich war, in der ersten Einheit aufs Wasser zu gehen, wichen wir stattdessen ins Regattahaus aus. Dort wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt: Eine Gruppe begann mit Rumpftraining, während die andere zunächst einige Kilometer auf dem Ergometer zurücklegte. Nach einiger Zeit wurden die Gruppen gewechselt, sodass jeder beide Trainingseinheiten absolvieren konnte.

Anschließend gingen wir gemeinsam im Regattahaus nach oben, um dort etwas zu essen. Die Köchin meinte es zwar etwas zu gut mit uns und gab uns sehr große Portionen, mit vollen Mägen machten wir uns schließlich trotzdem alle wieder auf den Weg zurück zum Verein.

Inzwischen hatte sich das Wetter gebessert, sodass die Boote eingeteilt werden konnten. Wir gingen sowohl in Kleinbooten als auch in größeren Booten aufs Wasser. Die Einheit war zwar recht windig, machte aber dennoch viel Spaß.

Nach dem Rudern spielten wir gemeinsam noch eine Runde Stratego, was für viel gute Stimmung sorgte. Nach diesem langen und anstrengenden Tag traten schließlich alle den Heimweg an.

SONNTAG

Der Sonntag startete vielversprechend: Es war wärmer als am Samstag und die Sonne strahlte, als wir am Verein ankamen. Schnell machten wir uns fertig und zogen uns um, bevor die Boote für die erste Einheit eingeteilt wurden. Wir fuhren sowohl in Renn- als auch in Gigbooten raus und testeten neue Zweier- und Vierer-Kombinationen. Nachdem wir einige kürzere Belastungen hinter uns gebracht hatten, legten wir erschöpft an und freuten uns auf das Mittagessen.

Im Regattahaus gab es Schnitzel mit Pommes – lecker und sättigend, sodass wir schon bald wieder gut gestärkt zum Verein zurückgingen.

Da man am Sonntag nur bis mittags mit dem Motorboot auf dem See fahren darf, stand keine zweite Einheit mehr an. Bis es weiterging, beschäftigten wir uns selbst auf dem Gelände, bevor wir kurz darauf in die große Halle gingen. Dort übten wir schonmal die Landeswettbewerb-Übungen, dazu zählen wie auch im letzten Jahr: Pedalo fahren, Standweitsprung, Seilchenspringen & Hindernisparcour, Medizinballstoßen, sowie das Wissensquiz rund ums Rudern.

Anschließend machten wir uns auf den Rückweg zum Verein, wo eine lustige Ostereiersuche auf uns wartete. In mehreren Gruppen suchten wir jeweils fünf versteckte Ostereier, welche Botschaften enthielten. Neben den normalen Ostereiern gab es auch sogenannte „Special Eggs“, wer diese fand, erhielt eine besondere Überraschung. Nachdem alle Gruppen die Eier gefunden hatten, mussten wir uns zusammentun, um mithilfe der versteckten Botschaften den Schatz zu finden. Als Belohnung gab es für jeden eine kleine Chips-Box und ein leckeres, kühles Eis. Auf jeden Fall machte es uns allen viel Spaß!

Leider neigte sich der Tag schon dem Ende zu, sodass wir uns alle um 18:00 Uhr wieder auf den Weg nach Hause machten.

MONTAG

Am Montag kamen wir wieder voller Energie am Verein an, packten zunächst unsere Übernachtungssachen aus und bereiteten uns auf die erste Einheit des Tages vor. Bei sehr welligen und windigen Bedingungen gingen wir in gut gemischten Booten aufs Wasser, einige von uns absolvierten dabei auch kleinere Belastungen.

Ein wenig erschöpft, ein bisschen nass, vor allem aber hungrig, legten wir wieder an, machten die Boote schnell sauber und gingen zum Regattahaus, wo bereits Nudeln mit Bolognese auf uns warteten. Alternativ gab es auch Nudelauflauf.

Nach dem leckeren Essen, mit erneut sehr großzügigen Portionen :), gingen wir gemeinsam gut gestärkt zurück zum Verein und machten uns bereit für die zweite Einheit.

Nachdem die Boote eingeteilt waren, ging es wieder in neuen Bootskombinationen aufs Wasser. Dabei konnten viele von uns wichtige Erfahrungen sammeln, da es für einige das erste Mal im Rennboot war.

Am Land spielten wir anschließend einige Runden „Capture the Flag“, was uns allen großen Spaß bereitete. Danach ruhten wir uns noch etwas aus, bevor es Abendessen gab. Im Klubraum hatten Lotta, Leonie, Finn und Jakob alles vorbereitet, und wir aßen – hungrig wie wir waren – fast alles auf. Also machten sich Hannes, Leopold und Justus gemeinsam mit Leonie noch einmal auf den Weg, um Nachschub zu besorgen. Neben Brot, Butter, Wurst und Käse brachten sie auch zwei große Bleche Pizza mit – satt wurden wir also auf jeden Fall.

Bevor der Abend richtig begann, pumpten alle ihre Luftmatratzen auf und bereiteten alles für die Nacht vor. Anschließend schauten wir den Film „The Boys in the Boat“, einen Ruderfilm über das Achterteam der University of Washington, das 1936 bei den Olympischen Spielen in Berlin um Gold kämpft. Mit passenden Snacks und Süßigkeiten wurde daraus ein richtig gelungener Abend.

Die Mädchen machten es sich nach dem Film im Jugendraum gemütlich, während die Jungs in der Umkleide schliefen. Wirklich schlafen konnte jedoch zunächst kaum jemand. Die einen wurden früher müde, die anderen später, doch spätestens um 3 Uhr nachts verstummten Gespräche und Lachen endgültig und alle schliefen ein.

DIENSTAG

Nach einer kurzen Nacht frühstückten wir gemeinsam im Klubraum. Gut gestärkt mit frischen Brötchen starteten wir in die erste Einheit des Tages.

Auf dem Programm stand die erste Langstrecke (3000 m) der Saison. Dafür gingen wir mit drei Zweiern und zwei Vieren aufs Wasser. Zusätzlich ein Gig-Sechser, der die Strecke jedoch nicht mitfuhr. Auch wenn es für einige die erste Langstrecke war, schlugen sich alle richtig gut und nach der anstrengenden Belastung konnten wir unser Mittagessen im Regattahaus mehr als verdient genießen.

Mit einem Bauch voller Bratkartoffeln und Hähnchen-Gyros mit Zaziki ging es anschließend wieder ins Boot, um eine Kurzstrecke (1000 m) zu bewältigen.

Nun gingen wir mit zwei Rennboot-Zweiern, einem Gigboot-Zweier und drei Vieren aufs Wasser. Da die Boote unterschiedlich stark waren, gab es mehrere Startkommandos: Zuerst starteten die Gigboote, die trotz wenig Erfahrung ihre erste Kurzstrecke sehr gut meisterten. Danach ging der jüngere Jungsvierer an den Start, und auch die noch unerfahrenen Regattafahrer erreichten sicher das Ziel. Zum Schluss starteten die stärkeren Boote – für sie eine gute Gelegenheit, wieder eine intensive Belastung zu fahren.

Schließlich legten wir wieder an und schmissen den Grill an. Hannes und Florian grillten fleißig, während wir trotz leichtem Nieselregen den Abend bis 18:00 Uhr entspannt ausklingen ließen.

Zum Schluss möchten wir allen Trainern und Betreuern nochmal danken: Danke, dass ihr dieses tolle, lustige, spaßige, manchmal ein bisschen nasse, aber vor allem großartige Osterlager so engagiert möglich gemacht habt. Es hat uns allen großen Spaß gemacht! Vielen Dank an Leonie, Marie, Lotta, Finn und Jakob!
 

Beiträge: Hedda Böning (Samstag), Justus Ritter (Sonntag, Montag), Merrit Vogel (Dienstag)
Fotos: Trainerteam

 

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